Die Malereien sollen dem Betrachter einen Einblick in – oder vielleicht sogar einen Blick hinter – etwas Größeres geben. Dieses „Größere“ muss man sich selbst vorstellen; es kann die Natur sein, aber es kann auch unser Gemüt sein – d. h. Bilder von schwelenden Gedanken. Viele der Malereien zeigen Figuren, oft Vögel. Die Vögel sind – auch hier – ein Symbol der Freiheit. Einer Freiheit, die bei schwelendem Gemüt freigelassen wird.

Lundberg hat durch seine beharrliche Arbeit mit der Malerei eine Sicherheit erlangt, die in seinen Malereien zum Ausdruck kommt. Er lässt sich nicht von aktuellen Trends beeinflussen.

Peter Lundbergs Entwicklung während der letzten Jahre zeigt, dass er seine Werke heute freier gestaltet. Die Malereien enthalten größere Formen und mutigere Farbkombinationen und erzählen mehr „Geschichten“.

Die Ölfarben verleihen den Werken Struktur. Das Dreidimensionale hat die Kunst Peter Lundbergs neu belebt, vor allem beim Thema „A Closer Look At The World Behind“, bei dem phasenweise nahezu modellierte Malerei entsteht.

Lundberg beschäftigt sich mit den Menschen

  • Woher kommen wir? Wohin gehen wir?
  • Gibt es eine Welt außer der unseren?
  • Oder gibt es etwas auf der „anderen Seite“?
  • Vielleicht sind wir sogar schon einmal dort gewesen – ohne es zu wissen?

Über solche Fragen kann man gemeinsam mit Peter Lundbergs Kunst nachdenken.

Seine Kunst fordert den Betrachter heraus. Lundberg möchte nämlich mehr als nur unterhalten. Er hat die Trivialkunst satt und hält deshalb konsequent an seinem eigenen Stil fest – auch wenn die Mode einen anderen Trend diktiert.

Peter Lundberg - tegning-2
Peter i sit atelier

Die Kunst lebt tief in mir

Peter Lundberg sagt: „Ich male und zeichne, weil ich es einfach muss. Trotzdem zweifle ich immer wieder an mir, und ich habe Angst, dass meine Kunst nicht gut genug ist. Mit diesem Gefühl kommen die Gedanken, dass meine Arbeit vollkommen bedeutungslos und vielleicht gleichgültig sein könnte. Meine Kunst darf nicht nichtssagend sein, und keine Malerei darf sich wiederholen.

Die Figuren in meiner Kunst, die Vögeln ähneln und Geschichten erzählen, entwickeln sich weiter. Sind sie erst da, lassen sie mich nicht wieder los. Ich möchte ständig das wundervolle Universum der Kunst mit einem Stift oder einem Pinsel auf einem Stück Papier oder einer Leinwand weiter erforschen. Der Stift gleitet über ein schönes Stück Papier, eine neue Zeichnung wird skizziert, die Erzählung entsteht nach und nach und wird mit Leben erfüllt – dies macht mich glücklich und gibt mir die Ruhe, mich in das Universum des Motivs zu vertiefen. Meistens habe ich keine Ahnung, wie die fertige Zeichnung aussehen wird – aber ich weiß, dass sie mit dem letzten Punkt fertig sein wird.“