Ich habe vor einigen Jahren damit begonnen, meine Stiftzeichnungen näher zu studieren. Die ersten Punkte entstanden zufällig, als ich ein paar dunkle Felder einer Zeichnung aufhellen wollte. Auf einmal waren dort ein paar Punkte. Meine nächste Skizze enthielt bereits mehrere Punkte. Seitdem sind in kleinen und großen Zeichnungen Motive aus Tausenden von Punkten entstanden. Als eine Art Meditation zeichne ich stundenlang, tagelang, wochenlang mit meinem Stift kleine schwarze Punkte auf das Papier. Während des Prozesses kann ich sehen, wie das Motiv langsam entsteht und in einem von mir reflektierten Ausdruck sein eigenes Leben entwickelt. Viele der Zeichnungen schildern externe und interne Dialoge zwischen zwei oder mehreren Parteien.